Bis zu 70 %
weniger CO₂.
GFK-Bewehrung reduziert den eingebetteten Kohlenstoff der Betonbewehrung um bis zu siebzig Prozent gegenüber äquivalenter Stahlbewehrung. Unabhängig nach EuCIA-Methodik belegt, nach EN 15804 +A2 dokumentiert und über unsere Environmental Product Declaration prüfbar gemacht.
Der Vorteil liegt nicht
im Stab — sondern
in den Jahrzehnten danach.
GFK-Bewehrung benötigt pro Meter mehr Energie in der Herstellung als Stahlbewehrung — für ein paar Minuten nach der Fertigung sieht sie aus wie das schlechtere Material. Dann beginnt der Beton auszuhärten, achtzig Jahre beginnen zu zählen und Stahlbewehrung beginnt ihren Instandhaltungszyklus. Von dort an ist GFK mit deutlichem Abstand die CO₂-ärmere Wahl.
Die nachfolgenden Zahlen sind nicht werblich. Sie sind aus der EPD entnommen, nach EuCIA-Methodik geprüft und konsistent mit einem unabhängigen Ingenieurgutachten. Wir behandeln sie als Materialeigenschaften — genauso wie die Zugfestigkeit.
Die Rechnung,
Seite an Seite.
Zwei Säulen, bezogen auf dieselbe funktionale Einheit: ein Meter äquivalente Bewehrung über die Lebensdauer des Bauwerks. Stahl ist die Basislinie bei 100. GFK liegt bei rund 30.
Illustrative Prozentwerte relativ zur Stahl-Basislinie von 100. Werte normiert auf eine funktionale Einheit über 80 Jahre. Die Zahlen sind konsistent mit der EuCIA-Verifizierung, aber nicht projektspezifisch; für projektspezifische Lebenszyklusanalyse rechnen wir in Schritt eins der Kooperation ein eigenes Modell.
EN 15804 +A2,
EuCIA-verifiziert.
Cradle-to-Gate-CO₂ plus vollständiger Lebenszyklus-Datensatz, prüfbar nach europäischer Methodik. Auf Anfrage verfügbar für LEED-, BREEAM- und DGNB-Einreichungen.
- MethodikEN 15804 +A2 — Nachhaltigkeit von Bauwerken. Ökobilanz.
- VerifizierungEuCIA — European Composites Industry Association. Unabhängiges Drittparteien-Audit.
- UmfangCradle-to-Gate-CO₂ (Module A1–A3); ergänzende Module A4 Transport, B1–B5 Nutzungsphase, C Entsorgung.
- Funktionale Einheit1 Meter äquivalente Bewehrung über 80 Jahre Bemessungs-Nutzungsdauer.
- ReferenzdokumentEPD-CG-26-001 — Composite Group GFK-Bewehrung, gültig 2026–2031.
- BewertungssystemeLEED v4.1 (MR), BREEAM (Mat 01/03/Wst 02), DGNB (ENV 1.1/1.2 · TEC 1.6).
Sechs Meilensteine,
alle auf Aktenlage prüfbar.
- 2021
Composite Group mit Nachhaltigkeitsauftrag gegründet: eine CO₂-arme Alternative zu Stahlbewehrung in industriellem Volumen zu bauen.
- 2022
Erster EPD-Methodik-Workshop. EuCIA-Verifizierungsprozess parallel zur TSÚS-Zulassung gestartet.
- 2023
EPD EN 15804 +A2 erteilt. Cradle-to-Gate-Datensatz veröffentlicht; verfügbar für LEED-, BREEAM- und DGNB-Einreichungen.
- 2024
Ausgewählt von Microsoft, Capgemini & Bouygues — Elemental Impact Build Better Innovation Challenge. ETA 23/0523 erteilt.
- 2025
Jizan-Hochwasserkanal abgeschlossen — 21,3 km, 91 % weniger CO₂ vs. Stahläquivalent. Unabhängige ACI-Dokumentation.
- 2026
Kapazitätsausbau läuft. EuCIA-Mitgliedsbeitrag zur EU-Composite-Politik für eingebetteten-Kohlenstoff-Beschaffung.
Wir behandeln CO₂ als Materialeigenschaft, nicht als Marketing-Thema. Die Zahlen sind gegen die Quelldokumentation prüfbar, die wir gerne zusenden.
Was wir nicht behaupten.
Drei Dinge, die wir manchmal gebeten werden zu behaupten und die wir nicht behaupten. Sie zu benennen, gehört dazu, damit die anderen Zahlen auf dieser Seite glaubwürdig bleiben.
- 01Nicht pro Kilogramm CO₂-ärmer als Stahl.
GFK-Bewehrung benötigt pro Meter mehr Energie in der Herstellung als Stahlbewehrung. Der Vorteil entsteht über die Bemessungs-Nutzungsdauer des Bauwerks, nicht am Werkstor.
- 02Kein Ersatz für zementreduzierten Beton.
Unsere CO₂-Aussage ist der Bewehrungsbeitrag. Den Zementgehalt im Beton zu reduzieren, ist in absoluten Zahlen wichtiger — wir sind eine Ergänzung dieses Werkzeugkastens, kein Ersatz.
- 03Nicht klimapositiv — klima-validiert.
Wir behaupten nicht, dass GFK Kohlenstoff bindet. Wir behaupten, dass es das CO₂ des Instandhaltungszyklus vermeidet, den Stahlbewehrung erfordert. Die Vermeidungs-Bilanzierung ist Standard nach EN 15804 +A2.